Sabine vom Chickteam und ihr Kumpel Maze, sind der Meinung „Skaten geht auch im Winter!“.
Hut ab vor so viel Einsatz. Winter sucks!
Blog
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Video | Sabine und Maze
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Videos | Caroline Farrell
Hab heute morgen mal nachgesehen, was denn in Kanda so geht und die Skirtboarders haben da ein paar Videos von ihr rausgehauen.
Da wir uns ja leider in Deutschland befinden, können wir hier nicht alle Videos sehen. Juhu.
Trotzdem viel Spaß beim anschauen des „Rests“! -
Video | Lorena Lima
Hier ein Clip mit altem, aber auch sehr aktuellem Material. Have Fun!
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Neue Teamfahrerin für Hoopla!
Samarria Brevard ist die neue im Team „Hoopla Sateboards„. Wir erinnern uns, das ist der Brand von Cara-Beth Burnside und Mimi Knoop aus den USA, die mit ihrem Brand das Ziel haben, die Girls-Szene zu pushen. Bei den Grafiken kommen für meinen Geschmack etwas arg die Muttis durch, mit ihre kleinen Elefanten, aber ich denke das ist es,worum es ihnen geht. Nicht die typischen Klischees bedienen, das ganze mit etwas weniger Businessdenken angehen und einfach Spaß haben und Raum für Kreativität und Individualität schaffen. Fette Logos und Totenköpfe oder n paar nackte Titten hatten wir schon zur Genüge als Deckgrafik, wieso jetzt nicht nen Satz Elefanten.
Evelien Bouilliart war übrigens eine der ersten, wenn nicht die erste Teamfahrerin von „Hoopla“. Mit Samarria sind wir da jetzt bei zehn. Hut ab!
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Vereinssitzung des 1. BSV vom 18. Januar

Da gab es sie nun endlich. Eine offizielle Vereinssitzung. Jahre lang gab es keine, der Vorstand hatte sich in sechs oder gar acht (?) Jahren nicht geändert. Erster Vorsitzender des Vereins, war Tobias Freitag, ebenfalls Inhaber und Geschäftsführer der Five-o GmbH.
Viele hatten sich daran gestört und wussten unzählige Dinge in Frage zu stellen und sich darüber aufzuregen. Aber jahrelang hatte niemand den Arsch in der Hose, es auch mal offen auszusprechen.
Wochen vor der Versammlung hab ich so viele reden hören „Ich hau da richtig auf den Tisch und dann soll die Five-o GmbH Rede und Antwort stehen … !“ und die Gerüchte gingen um und jeder hatte mit einem Mal eine Meinung dazu.
Herrlich!
Ich hatte schon das Gefühl, Popkorn zur Versammlung mitbringen zu müssen.
Mir kam zu Ohren, dass schon lange, lange feststehen würde, wer denn welche Position besetzten würde. „Toll!“ dachte ich mir, „Dann machen ja Neuwahlen richtig Sinn!“
Ey, aber bei der Abstimmung ist ja NIEMAND weiter aufgestanden, als die bis dahin aufgestellten Personen. Ha ha!! Klar, dass dann schon feststeht, wer welche Position besetzen würde.Dann kam die Versammlung und mal ganz ehrlich, ich hätte auch Desperate Housewives ansehen können, da hätte ich mehr von gehabt.
Alle die meinten, sie müssten an dem Abend das Maul aufreissen, haben es wieder sein lassen. Wer etwas vorzubringen hatte, brachte nur merkwürdige, unüberlegte Vorwürfe heraus. Zweifel wurden angesprochen.
Aber ey, was geht denn da. Jahre lang hat es euch doch nicht interessiert. Ich habe niemanden in das Büro einreiten und etwas einfordern sehen.
Aber inna Versammlung, mit 50 Leute im Rücken, da geht das dann.Sein wir doch mal ehrlich. Wer hat denn den Bau der Halle möglich gemacht? Wer hatte denn den Arsch in der Hose, das alles anzugehen? Ich glaube das waren Leute, wie der Tobias Freitag, Iana Oswald und der Jürgen Horrwarth. Aber auch die haben jetzt andere Sachen zu tun. Dazu kamen noch etliche, ehrenamtliche Helfer – die aber fast ausnahmslos, über den Bau hinaus, nicht viel Ehrgeiz bewiesen haben, was den Verein angeht. Über alle anderen brauchen wa uns jetzt nicht unterhalten …
Dürfen wir uns denn da wirklich beschweren, dass die letzten Jahre für den Verein so abgelaufen sind? Alle Verantwortung und Arbeit, haben wir beim ersten Vorsitzenden liegen lassen. Der zweite Vorsitzende wusste gar nicht was so im Verein geht, hat ihn wohl bis dato auch nicht weiter interessiert.
Die Halle stand ja und mittwochs kann ich als Vereinsmitglied umsonst fahren. Mehr interessiert die Meisten doch gar nicht.Also ich habe von Tobias, dem Inhaber einer GmbH, keine gemeinntüzige Arbeit erwartet. Keine Jugendprojekte. Das kann der gar nicht!
( —> Workshops und Contests sind für mich keine Jugendprojekte, das sind Dienstleistungen und Veranstaltungen, die für mich zu einer Halle dazu gehören.)
Sollte er denn die Mitarbeiter der GmbH für Vereinsarbeit bezahlen?
Wenn er diese Zeit dem Verein dann in Rechnung gestellt hätte, stellt euch mal vor, was das jetzt auch noch für Ärger gegeben hätte.
Ich glaube nicht, dass auch das in seiner Pflicht lag.
Er hätte sich sehr wohl mehr kümmern können, MÜSSEN, dass es einen Wechsel im Vorstand gibt, dass es mehr Versammlungen gibt und keine Ahnung was … ja … aber ich sage es immer wieder gern, es hat sich auch niemand beschwert, dass es nicht so war.Ich hab in letzter Zeit viel über das Thema nachgedacht und auch ich gehöre zu den Leuten, die viel schlechtes über die Vereinsarbeit der letzten Jahre zu sagen hätte.
Ich hatte aber damals die Konsequenz daraus gezogen und bin ausgetreten. Jetzt wo es wieder nach neuem Schwung aussieht, bin ich eingetreten.
Ich hoffe das alle, die ihr Maul aufgerissen haben, in Zukunft auch noch so engagiert dabei sind und sich endlich auch wieder sinnvoll mit einbringen.
Dass wir gemeinsam die Vereinsarbeit aufleben lassen und aus dem Verein das machen, was er sein sollte. Der alte Vorstand hat es nicht gepackt, ich bin aber durchaus gewillt den neuen Vorstand dabei zu unterstützen.Mehr dann demnächst.
P.S. von über 250 Mitgliedern, kamen knappe 60.
Ich glaube zu einer kostenlosen Skatesession oder kostenlosem BBQ wären mehr gekommen. -
Görlz Skateworkshop vom 11. Januar
Ja, Gienna und ich waren ja bei dem Workshop in Potsdam, als Workshopleiterinnen.
Genauer, im Lindenpark.
War ganz witzig. Ich glaube zehn Kids waren da. Klein Pavel haben wir auch mitmachen lassen. Wenn es ihn nicht stört mit den Mädels zu fahren, uns auch nicht!Ich war das letzte mal dort, als der Skatepark noch komplett aus Holzrampen bestand!
Jetzt sehe ich da nen Betonpark mit einigen, wenigen Holzobstacles und irgendwie ist alles anders. Erst mal weiter umsehen…war aber nicht, denn wir werden gleich abgefangen und begrüßt und in die spätere „Skatehalle“ gebracht.
War schon drollig: Der Partyraum wurde mit ein paar Kickern, nem Flatrail und ner Bank, zur Halle umfunktioniert. Skaten im Diskolicht, hauptsache beheizt!
Ich fands klasse.
Es gab sogar belegte Brote für alle und Saft stand da und Mineralwasser. In der „Chillout Lounge“ laufen Mädels Skateboardvideos.Wir fühlten uns rundum versorgt, da hat jedenfalls mal jemand mitgedacht.
Der Workshop verlief eigentlich wie immer. Spaßig war eine am Rand sitzende Mutter, die all unsere Tipps regelrecht aufgesogen hat wie ein Schwamm und als der Mann dazu kam, hat sie an ihm die Anweisungen gleich ausprobiert, damit er dann später mit den Kindern Skateboardfahren kann.
Ich hoffe bei der Equipmentberatung hat sie sich Notizen gemacht, sie war nach dem Abend jedenfalls höchst motiviert, ihre Kinder bei ihrem möglichen neuen Hobby zu unterstützen. Vaddan hat nur genickt.
Zum Ende des Abends wurden die TeilnehmerInnen weniger und die letzten wollten trotzdem immer noch mehr und mehr ausprobieren. Zwei waren dabei, ich habe leider die Namen vergessen, aber die haben mich echt noch mal gut alt aussehen lassen:
Ursprünglich wollten sie ja „nur“ mal den Kicker runterspringen.
Nach ein paar Versuchen machte die erste dabei einen nahezu perfekten Olli, die andere hatte zu wenig Schwung, legte die Nose vorn über die Kante und drückte das Tail runter, rollte wieder rein und landete ihren ersten, kleinen Rock to Fakie – ohne zu wissen das es einer war – 1A kontrolliert und sicher. Ich erklärte ihnen die beiden Tricks und noch einige andere kleinen Sachen und am Ende mußten die Eltern sich doch dezent die Beinde in den Bauch stehen und warten, bis die Mädels genug hatten.Wir waren dann auf jeden Fall doch mehr beeindruckt, als ich es vorher vermutet hätte.
Die Mädels hatten allesamt keine Berührungsangst mit dem komischen Brett auf Rollen, eventuellen Stürzen oder sich womöglich zum Klops zu machen bei den Übungen.In den Pausen haben wir gemeinsam Brote verputzt und uns darüber unterhalten, wie das denn bei ihnen so mit dem Skateboarden ist. Einige fingen direkt an zu erzählen, dass da Jungs bei ihnen in der Klasse wären, die behaupten das sei nichts für Mädchen. Dann fielen sie sich ins Wort und fanden, sie könnten dem ja jetzt zeigen wie sie das sehr wohl könnten.
Außerdem waren sie ja jetzt durch die Skatevideos informiert, dass das anscheinend sehr, sehr viele Mädchen machen würden, überall auf der Welt und das schon ne ganze Weile.
Gut erkannt!
Am Ende kam dann auch raus, dass einer dieser Jungs selbst nicht mal skatet.
So sind se, einfach alles nachlabern, was irgendwo, unsinniger Weise aufgeschnappt wurde.Unterm Strich würde ich mal sagen, hat Gienna wieder ein paar kleine, drollige Fans dazugewonnen und ich bin jetzt doch nicht mehr so anti, was Mädels Workshops angeht. Wenn man das auf längere Sicht hin, betreuen kann und sie in die Richtung lenkt später dann gemeinsam mit den Jungs zu skaten, kann das doch eine gute Sache sein.
Auf jeden Fall lief dieser Workshop ruhiger und koordinierter ab, als ein gemischter.
Man könnte so viel machen mit den Mädels, aber leider gibt es keine wirkliche Halle dort und wir werden da wohl erst wieder im Sommer einreiten. Ich hoffe wir sehen das eine oder andere Gesicht dann wieder!?!Bis dahin, danke das wir rumkommen durften!
Ach und Dank an Julia, für die Fotos.

